November 23 2021
Black Friday Hipster

Tipps beim Black Friday-Einkauf

Am kommenden Freitag findet der sogenannte „Black Friday“ statt. Dann ist Shoppen im Netz angesagt. Doch Betrüger lauern überall. Die VSZ gibt Ihnen wichtige Tipps, worauf Sie achten können.

Mit viel Werbung bieten Online-Händler vermeintliche Schnäppchen an. Aber nicht immer sind angeblich extrem niedrige Preise auch wirklich attraktiv. Wer bei diesen Aktionen profitieren will, der sollte sich vorher gut informieren. Doch nachhaltiger Konsum sieht mit Sicherheit anders aus, sagt die Verbraucherschutzzentrale. „Vielleicht sollte jeder sich vor dem Kauf eines Produkts gut überlegen, ob es das auch wirklich nötig hat“, so VSZ-Geschäftsführer René Kalfa.

Der Black Friday ist eine Tradition aus den USA. Dort locken traditionell die Kaufhäuser am Tag nach „Thanksgiving“ mit günstigen Rabatten und Sonderangeboten. Es ist eine Hymne an bedingungslosen Konsum.

In diesem Jahr findet der Black Friday am 26. November statt und dauert in der Regel 24 Stunden. Manche Händler beginnen aber schon einige Tage vorher mit den Rabatt-Angeboten.

Hier in Belgien wird dieser Black Friday vor allem im Online-Geschäft in die Praxis umgesetzt mit Schwerpunkt Elektronik-Artikel.

Welche Tricks wenden die Betrüger an?

Ein Trick, der immer wieder vorkommt, ist der mit der UVP, also der „unverbindlichen Preisempfehlung“, wo der Sonderpreis einfach unschlagbar scheint. Da können aus angeblichen Rabatten von 50 Prozent in Wirklichkeit schnell magere 10 oder 20 Prozent werden.

Wer ein teures Produkt kauft, wie zum Beispiel das iPadPro, und auf Angebote wartet, der sollte im Vorfeld die Preise vergleichen. Denn nur im Verhältnis zum üblichen Marktpreis kann man das angebliche Schnäppchen richtig einordnen.

Ganz wichtig ist aber auch, dass man sich nicht unter Druck setzen lassen sollte. Denn viele Händler versuchen mit kurzen Angebotsfristen oder ablaufenden Uhren Druck auf die Kunden auszuüben.

So genannte Fake-Shops werben häufig mit ungewöhnlich hohen Rabatten. Kriminelle Händler kassieren oft per Vorkasse und liefern dann die gekaufte Ware nicht.

Am sichersten ist es, per Rechnung oder Lastschrift zu bezahlen. Diese Fake-Shops kann man am Impressum oder an den allgemeinen Geschäftsbedingungen erkennen. Verfügt die angebliche Internetseite über kein Impressum oder AGB, sollte man auf jeden Fall die Finger davonlassen.

Angesichts der schwierigen Wirtschaftslage sollte der Verbraucher vielleicht auch die Möglichkeit wahrnehmen, lokale Geschäfte beim Einkauf zu bevorzugen.

Wichtige Tipps zum Online-Shoppen

  • Augen auf: An Rabatt-Tagen wie dem Black Friday oder Cyber Monday werben viele Händler mit Schnäppchen. Da ist die Verwechslungsgefahr mit Fake-Shops groß.
  • Ein Einkaufszettel ist immer sinnvoll. Nur das kaufen, was man wirklich möchte. So behält man den Überblick.
  • Preise im Vorfeld vergleichen.
  • Nur per Lastschrift oder Rechnung bezahlen. Sich nicht auf einen gefährlichen Vorkasse-Kauf einlassen.
  • Sich nicht unter Druck setzen lassen: Händler locken mit ablaufenden Balken oder Uhren und suggerieren kurze Angebotsfristen und kleiner werdende Lagerbestände.
  • Wer online kauft, hat ein 14-tägiges Rückgaberecht ohne Angabe von Gründen. Allerdings kann es sein, dass dafür Rücksendekosten anfallen. Die jeweiligen Vorgaben sollten vorher beim Händler geprüft werden.

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Bildquellen:

  • Black-Friday-2021: Adobe Stock